Archiv 06/10-01/14
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Selbst im Einsatz: Samsung Galaxy Tab 7

Das Galaxy Tab von Samsung ist ein schickes Tablet, das Android 2.2 (Froyo) als Betriebssystem verwendet und mit einer guten Ausstattung punkten will. Ich habe mir das Tab intensiv angesehen und es gleich für den tagtäglichen, mobilen Einsatz ausgewählt …

Bevor wir zu den praktischen Erfahrungen kommen, vorweg eine Aufzählung der wichtigsten technischen Daten. Da wären: 7″ TFT-LCD Bildschirm mit einer Auflösung von 1.024×600 Pixel, Unterstützung für Multitouch-Zoom, EDGE, UMTS, HSPA (HSDPA Download bis maximal 7.2 Mbps, HSUPA Upload bis zu 5.76 Mbps), Cortex A8-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1 GHz und PowerVR S6X540 Grafikprozessor, 512 MB RAM, 16 GB Massenspeicher, microSD-Steckplatz (maximal 32 GB pro Speicherkarte), Bluetooth 3.0, Wireless LAN 802.11 b/g/n, eingebauter aGPS-Empfänger, 3-Megapixel Autofokus-Kamera mit LED-Licht, 1.3-Megapixel-Kamera an der Vorderseite für Videotelefonie, 4.000 mAh Akku, 3.5mm Audiobuchse, Lautsprecher und Mikrofon, PDMI-Stecker, Unterstützung für DLNA … macht zusammen ca. 190 x 120.5 x 12 mm bei einem Gewicht von lediglich 380 Gramm.

Soweit einmal die technischen Daten, die schon ganz ordentlich klingen. Aber wie schaut’s denn in der Praxis aus? Das Galaxy Tab ist mittlerweile seit ein paar Tagen mein ständiger Begleiter im Vollbetrieb als Hauptgerät. Das heißt, ich kann schon einiges aus dem “Leben” berichten. Beginnen wir gleich beim Bildschirm.

Touchscreen mit einer Diagonale von 17.8 Zentimeter
Nur 7 Zoll? Verglichen mit den 9.7″ des Apple iPad wirkt das Galaxy Tab nicht nur am Papier schon viel, viel kleiner. 7″, das sind umgerechnet 17.8 Zentimeter in der Diagonale. Legt man die beiden Geräte nebeneinander und dann noch ein Galaxy S 4″-Smartphone dazu, so liegt das Galaxy Tab ziemlich genau in der Mitte.
In der Praxis sind für mich die 7″ einfach ideal. Meine persönliche Meinung nach mehreren Tagen Praxiseinsatz und vielen, vielen ausprobierten Apps. Das Gerät ist mit einer Hand zu bedienen (für mich ein großer Vorteil), es wiegt ob der Größe auch “nur” 380 Gramm (das iPad zum Vergleich 730 Gramm) und kann somit auch länger problemlos gehalten werden. Nicht angepasste Apps (also 99%) wirken bei der Darstellung noch nicht aufgeblasen. Alles ist gut lesbar. Dank der hohen Pixeldichte (172 ppi – das iPad hat zum Vergleich 132 ppi) wirken die Bilder und Texte auf dem Bildschirm hoch aufgelöst.
• Kleiner Tipp: Will man Screenshots machen, so genügt es, die Zurück-Taste länger zu drücken und gleichzeitig den Ein/Aus-Schalter zu betätigen.

Der Bildschirm und mögliche Kratzer?
Ich habe es nicht mutwillig ausprobiert, was die Oberfläche des Bildschirms wirklich aushält, sondern das Gerät eher “unsanft” in diversen Taschen befördert. Bisher kein Kratzer. Ich werde mir aber trotzdem die passende Ledertasche zulegen. Sieht zudem schick aus :-)

Warum TFT-LCD und kein AMOLED oder SuperAMOLED?
Das Galaxy Tab hat einen TFT-LED-Bildschirm, der Technologie-bedingt nicht ganz mit AMOLED / SuperAMOLED mithalten kann. Diese Aussage basiert auf dem Vergleich zum Galaxy S (mit 4″ Diagonale). Entscheidend ist aber der Unterschied in der Praxis. Drinnen und draußen. Von der Darstellung und von der Helligkeit betrachtet. Bei der Farbsättigung ist es Geschmackssache. Manche finden die grellen Farben von (Super)AMOLED ohnehin “überzogen”, manchen taugen sie. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden und vorher optisch gustieren. Ich würde mir selbstverständlich ein (Super)AMOLED-Display wünschen, kann aber ganz gut mit dem TFT-LED leben. Die Farben sind OK, die Helligkeit ebenso. Und im Freien haben beide “Spiegelungen” bei intensiver Sonneneinstrahlung oder Blendung. Was fürs TFT-LED spricht: Es hat einen geringeren Stromverbrauch als AMOLED und ist günstiger in der Anschaffung (was aber ob des Preises vom Galaxy Tab eher ein verkrampftes Lächeln hervorruft).

Über die Auflösung und das Tippen am Bildschirm
• Die Auflösung beträgt 1.024×600 Pixel. Natürlich würde ich mir mehr wünschen. So 1.200×800 Bildpunkte wären ideal für mich – gleich als Anregung fürs Galaxy Tab II :-)
• Die Touch-Bedienung des Bildschirms ist tadellos. Gutes Ansprechverhalten. Multitouch-Zoom klappt einwandfrei.
• Steckt euch gleich ein Putztuch ein. Der Bildschirm ist sehr anfällig für Tapper. So nebenbei wird dadurch auch das Sperrmuster am Bildschirm ziemlich gut sichtbar :-(
• Die Hintergrundbeleuchtung kann automatisch geregelt werden. Ich habe das aber sofort abgeschaltet, denn ich bin mit dem Sensor nicht sehr oft einer Meinung ob der Beleuchtung. Das Ändern der Helligkeit geht schnell und bequem entweder über ein Widget oder dem Schieberegler im “Rollbalken”.
• Kann man mit dem Tablet auch bequem Texte am Bildschirm schreiben? Für mich als “mobilen Journalisten” eine wichtige Frage. Die Antwort: Ja. Ich würde zwar jetzt keine Romane darauf verfassen wollen, aber für Neuigkeiten, E-Mails, SMS, Notizen und Co. geht das prima. Sowohl im Quer- als auch im Hochformat.
• Unbedingt ausprobieren sollte man Swype als alternative Eingabemethode. Dabei “wischt” man den Finger von einem Buchstaben zum nächsten, ohne vom Bildschirm abzusetzen. Daraus wird dann das wahrscheinlichste Wort geschrieben. Bei “Problemen” werden die Möglichkeiten zum Auswählen angezeigt. Das funktioniert in der Praxis nach ein bißchen Eingewöhnung (man beginnt am Anfang immer automatisch zu Tippen) wirklich gut :-)
• Die Bildschirmanzeige kann nach links oder nach rechts gedreht werden. Die automatische Umschaltung ist über den “Rollbalken” durch das Antippen eines Symbols sperrbar. Wenn man beispielsweise länger unbedingt im Querformat arbeiten will.
• Das Galaxy Tab besitzt einen eingebauten Lagesensor, der u.a. auch für die automatische Umschaltung der Anzeige bei Drehen des Geräts zuständig ist. Das funktioniert in der Praxis ganz gut, könnte aber schneller ablaufen. Aber vielleicht bin ich oftmals auch nur zu ungeduldig.

Android 2.2 als Betriebssystem und rund um die Apps
• Ob Android 2.2 (“Froyo”) schon als Betriebssystem für Tablets geeignet ist oder nicht, ist immer für Diskussionen in diversen Foren und Blogs gut. Selbst Google ist sich da nicht so sicher und sagt Nein. Ich finde, dass vieles einwandfrei funktioniert und Potential für Verbesserungen gibt es überall. Was dann auch für Android auf Smartphones gelten würde. Zusammengefasst: Ich find’s in Praxis nutzbar!
• Laut Samsung wird es nächsten Jahr ein Update auf Android 3.0 (“Gingerbread” genannt) geben. Ob es danach auch ein Update auf “Honeycomp” geben wird, dazu gibt es noch keine klare Aussage. Das Spektrum reicht von “sicher nicht” bis hin zu “Ja”.
• Im Android Market stehen Zigtausende Apps für Smartphones bereit. Diese können zu einem hohen Prozentsatz auch am Tablet verwendet werden. Die Anzeige wird bei einem Großteil einfach “aufgeblasen” dargestellt, was aber ob der “lediglich” 7″-Diagonale nicht “unhübsch” aussieht. Ganz wenige sind angepasst oder können die höhere Auflösung nutzen – beispielsweise der Web-Browser, Fotos oder Videos. Manche Apps werden in Smartphone-Auflösung mittig zentriert. Das sieht optisch graußlich aus, funktioniert aber im Betrieb. Es gibt aber auch eine Lösung.
• Zusätzlich zum Android Market steht ergänzend “Samsung Apps” bereit, der aber noch spärlichst gefüllt ist.
• Von den Homescreens, von den Widgets und von der Oberfläche her ist alles ziemlich identisch mit der Bedienung am Smartphone. Aber mit mehr Platz am Bildschirm. Die Samsung-eigene TouchWiz 3.0 Oberfläche ist Geschmackssache. Manchen taugt sie, andere finden sie gewöhnungsbedürftig.
• Es sind zahlreiche Apps bereits vorinstallliert – beispielsweise E-Mail, Musik, AllShare, digitaler Fotorahmen, eBook, eigene Dateien, Galerie, Gmail, Internet (mit Flash 10.1), Kalender, Kamera, Kontakte, Google Maps, Memo, Music Hub (in Kooperation mit 7digital), Nachrichten, News und Wetter, Readers Hub (super für Tageszeitungen, Bücher und Magazine – noch im Aufbau), Suche, tägliches Briefing, Google Talk, Task-Manager, ThinkFree Office, Video, Wecker, Weltuhr, YouTube, …

Alle Formen der mobilen Kommunikation – man kann damit auch telefonieren
Es ist eine unterhaltsame Situation, wenn man auf der Straße telefonierend am Ohr mit dem Galaxy Tab spaziert. Zieht die Blicke magnetisch an :-) Man kann zwar so telefonieren, aber ich würde doch die anderen Varianten eher bevorzugen: per Freisprecheinrichtung, per Bluetooth-Headset oder per Kabel-Headset (angesteckt an die 3.5mm Audiobuchse). In allen Fällen ist die Gesprächsqualität tadellos.
Neben der Telefonie stehen die botwendigen Kommunikationsformen bereit. Dazu gehören EDGE, UMTS, HSPA (HSDPA Herunterladen mit bis zu 7.2 Mbps, HSUPA Hochladen mit maximal 5.75 Mbps), WLAN b/g/n sowie Bluetooth 3.0 (mit allen wichtigen Protokollen).

Ein großes Plus sind die Gesamtgeschwindigkeit und der viele Speicher
• Angetrieben wird das Galaxy Tab von einem ARM Cortex A8 Hummingbird Prozessor, der mit 1 GHz getaktet ist. Zur Unterstützung steht ein eigener Grafikprozessor (PowerVR-SGX540-GPU) bereit. Macht zusammen eine flotte Gesamtgeschwindigkeit!
• Es stehen 512 MB RAM und 16 GB Massenspeicher (die 32 GB Version wird höchstwahrscheinlich nicht in Österreich erhältlich sein) bereit. Reicht das nicht aus, so kann mit einer maximal 32 GB großen microSD-Speicherkarte (der Einschub befindet sich rechts seitlich unter einer Klappe) erweitert werden. Damit stehen rund 48 GB Speicher bereit.

Eingebauter GPS-Empfänger mit zahlreichen Möglichkeiten
Eingebaut ist ein aGPS-Empfänger, der sich vielfältig einsetzen lässt. Beispielsweise zur Bestimmung der Position in Google Maps (angezeigt in der Karte und für die Online-Navigation – Vorsicht: Daten”fresser”, Kosten bei Roaming), für Geo-Location zur Bestimmung der aktuellen Position, für soziale Netzwerke (beispielsweise Facebook, Twitter, foursquare oder Gowalla), für Augmented Reality oder für Geo-tagging (die GPS-Position wird beim Foto mitgespeichert).
Die Empfangsqualität des aGPS-Empfängers (das “a” steht für “assisted”) ist OK, wenn man alle Möglichkeiten in den Einstellungen zur Beschaffung der Satellitendaten aktiviert hat.
Achtung: GPS saugt gewaltig am Akku!
Selbstverständlich ist auch ein digitaler Kompass eingebaut.

Hinten und vorne: zwei Kameras mit an Bord
Das Galaxy Tab besitzt zwei Kameras. An der Rückseite eine 3-Megapixel-Kamera mit LED-Licht (gut für schnelle Schnappschüsse oder Videos mit einer maximalen Auflösung von 720×480 Pixel) und an der Vorderseite eine mit 1.3-Megapixel für Videotelefonie.
• Zu den Möglichkeiten bei den Einstellungen für Fotos zählen beispielsweise mehrere Aufnahmemodi (Einzelaufnahme, Serie, Panorama, Smile oder Selbstauslöser), ein paar Szenen-Modi (Portrait, Landschaft, Nacht oder Sport), ein Schieberegler für den Belichtungswert (von +2.0 bis -2.0), sechs Auflösungsstufen (von 800×600 bis 2.048×1.536 Pixel), ein wählbarer Weißabgleich (Auto, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampe oder Flourenzent), vier Effekte (Normal, Negativ, Schwarz / Weiß oder Sepia), ein definierbarer ISO-Wert (Auto, 100, 200 oder 400 ISO), drei Bildqualitäten (sehr fein, fein oder normal), GPS-Einbindung (Ja oder Nein) sowie Auslöser-Ton (Ein oder Aus).
• Bei Videoaufnahmen stehen zwei Aufnahmemodi (normal oder Begrenzung für MMS), Fotolicht (Ein oder Aus), Belichtungswert, Weißabgleich, Effekte, Audioaufnahme (Ja oder Nein) sowie zwei Videoqualitäten (fein oder normal) bereit.
• Darüber hinaus ist der Speicher (Telefon oder Speicherkarte) wählbar.
• Ich persönlich hätte eine 5 Megapixel-Kamera bevorzugt, aber es ist für mich kein wichtiges Kriterium, da ich das Galaxy Tab nicht als Fotoapparat verwenden werde. Dafür habe ich mein Smartphone :-)

Der starke Akku sorgt für viele Stunden, ist aber nicht wechselbar
• Eingebaut ist ein starker 4.000 mAh Akku, der nicht wechselbar ist. Wie lange dieser in der Praxis hält, hängt extrem von der Nutzung diverser Möglichkeiten ab. Eine voll aufgedrehte Hintergrundbeleuchtung saugt stark vom Akku. Eine permanent aktive 3G-Verbindung saugt gewaltig vom Akku. WLAN saugt heftig am Akku. GPS saugt intensiv am Akku. Deshalb kann ich keine Aussagen zur Akkulaufzeit abgeben. Ich schaffe – als “intensiverer” Nutzer – im Durchschnitt rund um die sechs Stunden.
• Beim Thema Laden gibt’s jetzt meinen ersten richtigen Kritikpunkt. Der Anschluss des USB-Kabels am Gerät erfolgt über einen Samsung-eigenen Stecker. Es gibt kein Micro-USB am Tab. Sehr, sehr schade. So muß ich extra immer das Kabel mitnehmen. Lästig :-(
• Geladen wird entweder über das USB-Netzgerät oder via USB übers Notebook.
• Aus der Praxis: Akkuverbrauch beim Ansehen von Videos

Bestens geeignet für Multimedia
• Der Music Player unterstützt viele gängige Formate. Dazu gehören MP3, WAV, eAAC+, AC3 sowie FLAC.
• Auch der Video Player kann standardmäßig viele Formate abspielen – MP4, DivX, WMV, H.264 oder H.263. Super ist die Wiedergabe von 1080p HD-Videos :-)
• Stereo-over-Bluetooth wird unterstützt. Das heißt, das Galaxy Tab kann drahtlos über Bluetooth Musik in Stereo übertragen.
• An die 3.5mm Audiobuchse (befindet sich links oben am Gerät) kann ein Headset, ein Kopfhörer jeglicher Bauweise  oder Aktivlautsprecher Anschluss finden. Klingt in der Praxis gut. Ich habe es beispielsweise an meine Micro-Hifi-Anlage angesteckt und verwende es mit meinen AKG Studio-Kopfhörern.
• Das mitgelieferte Kabel-Headset liefert eine gute Qualität (sowohl beim Telefonieren als auch beim Musikhören), sieht ansprechend aus und bietet drei wählbare Größen von Ohrpads.
• Das Galaxy Tab bietet Support für DLNA. DLNA steht für “Digital Living Network Alliance” und bedeutet grob formuliert eine standardisierte Übertragung von Medien zwischen unterschiedlichen Geräten verschiedener Hersteller. Beispielsweise vom Galaxy Tab Fotos und Videos drahtlos am Fernseher genießen.
• Das Tablet besitzt TV-Out (Composite) für Bild und Ton, das über die PDMI-Buchse realisiert wird. Dazu ist ein spezielles Kabel notwendig, das leider nicht im Lieferumfang dabei ist.
• Die eingebauten Stereo-Lautsprecher befinden sich an der Unterseite des Geräts. Wunderdinge darf man sich keine erwarten, aber der Sound ist ob der Größe ausreichend – auch in punkto Lautstärke.

Noch ein paar weitere Informationen und Eindrücke
• Die Synchronisation mit einem Windows PC erfolgt wie bei den anderen Smartphones von Samsung über KIES. Mit allen Vor- und Nachteilen.
• Das Gehäuse des Geräts – mit weißer Rückseite – ist aus Plastik, was zwar nicht billig wirkt, aber trotzdem die spezielle Haptik vermissen lässt. Alu oder Edelstahl wären eine feine Sache gewesen :-)
• Nicht ganz glücklich bin ich mit den vier Android-”Tasten” (Menü, Home, Zurück, Suche) unterhalb des Bildschirms. Optisch sehen sie tadellos aus, aber der Druckpunkt einer physischen Taste wäre schon feiner gewesen. Zudem geht die Beleuchtung sehr schnell aus (ich habe nichts in den Einstellungen gefunden), was die Treffsicherheit – speziell bei nachlassenden Lichtverhältnissen – sehr reduziert. Das taugt mir im tagtäglichen Einsatz nicht.
• Im “Rollbalken” gibt es eigene Buttons zum schnellen Ein/Ausschalten für Wi-Fi, Bluetooth, GPS, Ton sowie die automatische Ausrichtung. Praktisch finde ich dazu passend das Widget “Stromsteuerung” für WLAN, Bluetooth, GPS, Sync sowie Display-Helligkeit.
• Nützlich sind der Standard Task Manager mit eigenem Überwachungswidget sowie die Nutzung als WLAN Hotspot (damit können andere Geräte über WLAN die 3G-Internet-Verbindung des Tablet mitnutzen)
• Bei USB (via PDMI) wird leider V2.0 verwendet. Wenn man das Galaxy Tab als Mediengerät sieht, dann wäre V3.0 wünschenswert. Speziell bei der Übertragung von 1080p HD-Videos braucht man etwas Geduld ;-)
• Fein sortiert ist die Palette an – optionalem – Zubehör. Dazu zählen beispielsweise eine Ledertasche (in Schwarz oder Braun – ca. 35 Euro), ein Dock mit Tastatur (ca. 90 Euro), eine Docking Station (mit 30pin-Anschluss, 3.5″mm-Buchse, HDMI – ca. 40 Euro), ein Gerätehalter fürs Auto (ca. 52 Euro), ein TV-Anschlusskabel, ein Ladegerät für den Zigarettenanzünder (ca. 28 Euro), eine Lederschutzhülle (ca. 32 Euro), ein zusätzliches USB-Kabel (ca. 16 Euro) oder das BHM3100 Bluetooth-Headset.
• Tipp: Screenshots direkt am Tab erstellen.

Meine Meinung: Mir taugt das Galaxy Tab. Es integriert sich perfekt in mein mobiles Leben und reiht sich exakt zwischen Notebook und Smartphone ein. In der Schule gäbe es eine 1 dafür – wenn ich mal beim hohen Anschaffungspreis beide Augen zudrücke und Weihnachten ins Spiel bringe :-)
• Auf der Positiv-Seite finden sich die Größe (7″ ist ideal für mich – speziell zur Einhandbedienung), das Gewicht (ich kann es problemlos auch länger halten), die Touch-Bedienung und Qualität des Bildschirms, die Gesamtgeschwindigkeit, die große Anzahl an verfügbaren Apps sowie die zahlreichen Einsatzmöglichkeiten.
• Meine zwei größten Kritikpunkte sind die vier “Tasten” unterhalb des Bildschirms (ich werde damit nicht “warm”) sowie der Samsung-eigene Lade/Sync-Stecker.
• Auf der Wunschliste fürs Galaxy Tab II würden – neben den beiden Kritikpunkten – auch schon ein paar Dinge stehen. Beispielsweise eine höhere Auflösung (1.200×800 wären ideal für mich), HDMI statt TV-Out (bringt eine viel bessere Qualität), mehr Haptik fürs Gehäuse (vielleicht Alu oder Edelstahl) sowie ein vollwertiger USB-Slot.

Kauftipp: Das Galaxy Tab ist u.a. bei A1 erhältlich!

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22 Antworten auf Selbst im Einsatz: Samsung Galaxy Tab 7

  • Jochen sagt:

    Update: Das 16GB-Modell wird UVP 799 € kosten und die 32GB-Version wird vorerst nicht auf den deutschen Markt kommen.

    Quelle: PCWELT vom 7.9.2010 http://www.pcwelt.de/specials/ifa_photokina/news/

    LG. Jochen

  • andyroid sagt:

    Bei dem Preis kann man sich gleich das "Origial" iPad kaufen :-)

    Um konkurrenzfähig zu bleiben darf das max. 300-400 € kosten.

    • @Andyroid: die verkauften Stückzahlen werden es zeigen. Zudem mag vielleicht nicht jeder 10". Manche werden vielleicht auf Flash nicht verzichten wollen. Manchen brauchen vielleicht einen Wechselspeicher oder USB. Und manche mögen vielleicht Apple nicht. Es gibt viele Gründe und vielleicht interessante Angebote von Netzbetreibern.

  • Stefan sagt:

    Hoi Harald,
    bin auch am Testen…
    negatives ist immer einfacher:
    -Mit der Aussage "Fein sortiert ist auch die Palette an … Zubehör" musst Du m.E. vorsichtig sein. Das Zeugs is gar nicht lieferbar – zumindest noch nicht in der Schweiz. Und das Fernsehkabel ist doch von der falschen Sorte. Damit kann man doch gar keinen Bildschirm oder Beamer anschliessen.
    -Kein Mini-USB sondern wieder so Samsumng-spezifisches. Super lästig, weil man dann nicht vorhandene Kabel brauchen kann. Und übrigens in Europa doch bald Vorschrift, dass so Zeugs kompatible wird.
    -Kein Etui mitgeliefert (bei meinen HTC's hatt's sowas immr)
    -der Akku ist nicht austauschbar
    -Viele Apps können noch nicht die ganze Bildgrösse verwenden
    -Die Samsung-Webseiten sind die vom Tab am schlechtesten zu lesenden Webseiten !!!
    -Die mitgelieferte DNLA-Applikattion AllShare ist Schrott. Sie hängt sich auf, wenn ich versuche das Verzeichnis meines TwonkyMedia-Servers zu lesen (wohl überfordert mit meiner grossen Sammlung).

    Aber sonst bin ich hell begeistert! Super schnell und sehr intuitiv. Kalender ist gut.

    Ich hätte auch noch einen Vorschlag zu Deiner WebSite. Wie wäre eine Bestenliste Deiner Lieblings-Apps? Ich habe z.B. lange gesucht, bis ich ein PDF-Leseprogramm gefunden habe, was mit dem Tab gut geht. EzPDF Reader. Es erlaubt das horisontale Scrollen zu unterdrücken, damit man den Platz der weissen Ränder nicht darstellen muss. Und man kann eigene Bookmarks im PDF setzen.
    Mir gefällt auch der ES File Explorer, weil er FTP und Windowslaufwerke sehen kann.
    Ich suche aber noch gute Programme:
    - Zum Synchronisieren der Favoriten mit dem PC (IE und FF)
    - Aufgabenverwaltung (auch mit Sync zum PC)

    Viele Grüsse, Stefan

  • @Stefan:
    - Zubehör wird in Österreich in Bälde ausgeliefert. Ebenso wie das Galaxy Tab.
    - TV-Kabel: Wieso von der falschen Sorte?
    - Samsung-Anschluss und nicht Micro-USB > einer meiner größten Kritikpunkte!

    Bestenliste für Tablets kommt in Bälde. Ich habe schon damit begonnen.

  • Arjoma sagt:

    Der proprietäre Anschluss muss sein fürs Zubehör.
    Aber Android ist doch wohl sehr gut angepasst worden, würde mich aber interessieren, was ich da mit 3.0 ändert (sollte Samsung nicht so lange warten wie z.B. beim Galaxy S und 2.2). Ich denke, das Gerät wird sich ganz gut verkaufen, man kann es aber nicht ganz mit dem iPad vergleichen (deshalb auch der Preis).

    • Ein Muss fürs Zubehör ist da gar nichts beim Samsung-eigenen Stecker. USB, TV-Out & Co. kann man auch anders realisieren. Jedes Smartphone zeigt's, wie es geht.

      Gingerbread wird nicht wahnsinnig viele "revolutionäre" Neuerungen bringen, sondern hauptsächlich eine überarbeitete Oberfläche, mehr Speed und mehr Augenmerk auf Spiele.

  • Stefan sagt:

    Hoi Harald,
    TV-Kabel: Ich meinte, 90% aller Sitzungszimmer-Beamer haben halt noch VGA-Anschlüsse. Das Bild auf der Samsungwebiste zeigt einen RGB-Dreistecker. Und übrigens, die Dockingstation soll (?) einen HDMI-Ausgang haben.
    Gruss, Stefan

  • Peter sagt:

    Kann man mit dem Galaxy Tab eigentlich die Filme der Tvthek des Orf ansehen?

  • qilin sagt:

    Sehr interessantes Ding – ich war schon nahe daran mir ein Motorola Defy zu kaufen und das kleine Display in Kauf zu nehmen, als mir das Galaxy Tab unterkam.
    Früher mal war ich begeisterter PSION-Nutzer, schleppte den überallhin mit und schrieb Texte auch auf Berghütten und im Strandcafe – Internetanschluss war natürlich ein unerfüllbarer Wunschtraum… Das Tab ist kaum schwerer, etwas größer, halb so dick, und das Display ist vergleichsweise 'riesig'. Ein Problem ist evtl. die Energieversorgung – auf Berghütten gibt’s keine Steckdosen. Aber ein Ladegerät mit Trockenbatterien lässt sich wohl finden – beim PSION brauchte ich nur ein paar AA-Batterien in Reserve. Dann wäre das Tab sogar als Navi in den Bergen einsetzbar – AV-Karten sind ja auch digital zu haben, und bei der Displaygröße lässt sich damit auch schon was anfangen…

  • Philipp sagt:

    Hallo,

    ich bin kurz davor mir das sgt zu kaufen, aber da ich tatsächlich produktiv mit dem Teil arbeiten wollte, frage ich lieber nochmal nach.
    Könntest du dir vorstellen einen Beitrag wie diesen hier mit dem sgt zu schreiben? Wäre das eine Tortur oder durchaus machbar?

    Ich frage deswegen, weil ich entweder die Vollverneiner oder die unklaren bejaer gefunden habe, aslo alles sehr subjektiv und nicht so richtig fassbar.

    Wie viele Wörter wären für dich machbar? Ein Kommentar wie meines hier, kein Thema?

    Ich danke dir und hoffe tatsächlich auf baldige Infos, damit ich direkt am Montag zur tat schreiten könnte :)

    • Was meine Finger und meine langjährige Erfahrungen mit unterschiedlichen Bildschirmtastaturen schaffen ist subjektiv und kann nicht objektiv weitergegeben werden. Kommt auf viele Umstände an. Muss jeder vorher selbst ausprobieren. Mit unterschiedlichen Tastatur-Apps. Mit seinen eigenen Fingern und seiner eigenen Tippweise.

  • Erdbeergulasch sagt:

    Hallo, wer plant, sich das Galaxy-Tab zu kaufen, der kann es sich bei Neckermann bestellen, dort gibt es die Version mit UMTS/WLAN um sagenhafte 299€.
    Das bedeutet, dass man den Service von Neckermann genießt und ein 14 Tägiges vollständiges Rückgaberecht hat.
    So günstig war das Galaxy-Tab noch nie!

  • A. Wagner sagt:

    Hallo Hr. Mag. Hackl!

    Seit vergangenen Freitag ist bei Di-Tech (Österreich) das Samsung Galaxy Tab 7 plus erhältlich!
    Haben Sie geplant über das Gerät einen Bericht zu schreiben, …?

    Mit freundlichen Grüßen,
    A. Wagner

  • A. Wagner sagt:

    Danke für Ihre immer wieder schnelle Antwort!

    Darf ich noch fragen woran es liegt, dass Sie es nicht in die Berichterstattung geben?
    Schwaches Display?

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